aktualisiert am 11.06.2016

BÜRGERENTSCHEID AM 12. JUNI 2016

 
FÜR ein maßvolles Gewerbegebiet an der B300
OHNE Verkehrsanbindung über Wohngebiete
FÜR die Erhaltung des Naherholungsgebiets
GEGEN ein Gewerbegebiet an der Panzerstraße
 

Warum ein maßvolles Gewerbegebiet an der B300 eine gute Lösung ist:

  • weil dort auf bestehende Wohngebiete Rücksicht genommen werden kann
    • Verkehrsanbindung nur über die B300, nicht über Wohngebiete
    • störendes Gewerbe wird über den Bebauungsplan ausgeschlossen
  • weil ein Gewerbegebiet an der B300 die freie Landschaft zwischen Stadtbergen und dem Bismarckturm nicht beeinträchtigt
  • weil großzügige Grünflächen und bestehende Wanderwege für die Naherholung erhalten bleiben
  • weil ein Gewerbegebiet in einem anderen Ortsteil ohne eine direkte Anbindung an eine Bundesstraße - Schleichverkehr durch zahlreiche Wohngebiete mit sich brächte

Warum Stadtbergen ein maßvolles Gewerbegebiet an der B300 braucht:

  • weil damit hochwertige Arbeits- und Ausbildungsplätze in unserer Stadt geschaffen werden
  • weil unser örtliches Gewerbe eine Entwicklungsperspektive braucht
  • weil Stadtbergen dringend zusätzliche Gewerbesteuer-Einnahmen braucht, um eine Haushaltsschieflage zu vermeiden

Die neue Sporthalle belastet die Stadtkasse mit ca. 12 Mio. €. Die Grundstücke der Stadt sind zu einem erheblichen Teil verkauft. Zusätzlich werden derzeit jährlich 2 Mio. € aus den Rücklagen entnommen. Dass das nicht lange gut geht, liegt auf der Hand. Ohne zusätzliche Einnahmen muss gespart werden und es geraten die freiwilligen Leistungen auf den Prüfstand. Der größte Defitzitbringer ist das Gartenhallenbad, das der Stadt jährlich ca. 800.000,- € Defizit verursacht und deshalb auch schon seit Jahren im Visier des Kommunalen Prüfungsverbands ist. Eine Schließung unseres beliebten Hallenbads wollen wir aber nicht!

Warum Sie beim Bürgerentscheid mit NEIN stimmen sollten:

  • weil sonst das maßvolle Gewerbegebiet an der B300 verhindert wird und stattdessen ein Gewerbegebiet in einem anderen Ortsteil entstehen wird.

An anderer Stelle würden die umliegenden Wohngebiete dann tatsächlich massiv mit zusätzlichem Verkehr belastet, da dort eine direkte und alleinige Anbindung an eine Bundesstraße nicht möglich ist.

Vom SPD-Fraktionsvorsitzenden gibt es bereits den Vorschlag, ersatzweise ein Gewerbegebiet "an der Panzerstraße" statt in seiner Nähe auszuweisen und die Anwohner mit einer "Lärmschutzwand" zu schützen (vgl. AZ vom 14.05.2016). Ein derartiges St.-Florians-Denken zu Lasten der Bürger und zu Lasten anderer Ortsteile lehnen wir ab!

Der Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden ist allerdings nicht neu, denn bereits seit der Amtszeit des Ex-Bürgermeisters Fink (SPD) gibt es Bestrebungen, ein Gewerbegebiet bei der Dr.-Frank-Siedlung auszuweisen. PRO Stadtbergen hat sich bereits damals vehement gegen ein Gewerbegebiet im Umfeld der Dr.-Frank-Siedlung ausgesprochen, wie der Artikel aus dem Jahr 2004 auf unserer Homepage zeigt:
http://www.pro-stadtbergen.de/gemeinderat.htm#gewerbegebietb17

 
 
 
 
 
 

 

© PRO Stadtbergen e.V.     |     E-Mail: info@pro-stadtbergen.de     |     Impressum