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B17: PRO Stadtbergen warnt vor neuer Fehlplanung
Antrag an Bundesverkehrsminister - Pilotprojekt für Stadtbergen gefordert!
 Zeitgemäßer Schutz vor Lärm und Abgasen:
Petuelring in München, vollständig verglaste Einhausung, 1473 m lang, Einweihung im Jahr 2002.
Nach Auffassung von PRO Stadtbergen wäre solch eine verglaste Einhausung auch ein Lösungsansatz für die B17 in Stadtbergen!!! PRO Stadtbergen fordert seit Jahren eine vollständige Einhausung der B17 als einzig wirksame Schutzmaßnahme vor Lärm und Abgasen von ca. 27 Millionen Fahrzeugen im Jahr. Mit einem Antrag an Bundesverkehrsminister Tiefensee hat jetzt Günther Oppel die Forderung nach einer zukunftsorientierten Nachbesserung nochmals nachdrücklich bekräftigt!
"Die Stadtberger und Leitershofer Anwohner der B17 dürfen nicht schlechter gestellt werden als die Anwohner des Petuelrings in München!"
 zum Vergleich: B17 mit Einkragung im Bereich Augsburg / Ulmer Straße, ähnlich wie für Stadtbergen geplant
Aufgrund der überproportionalen Steigerung des Verkehrsaufkommens auf der B17, die lediglich Schallschutzmaßnahmen für 25.000 Fahrzeuge am Tag aufweist, auf derzeit 63.000 Fahrzeuge am Tag (76.000 prognostiziert für das Jahr 2015), besteht auch akuter Nachbesserungsbedarf bei den Schutzmaßnahmen vor Lärm und Abgasen im Bereich Stadtbergen und Leitershofen. Darauf haben die Anlieger aufgrund der fehlgeschlagenen Verkehrsprognose einen Rechtsanspruch!
Fehlplanung für Stadtbergen:
- Einkragung lediglich über eine Fahrbahnbreite mit Mitteltrennwand
- unzureichender Schallschutz
- keinerlei Schutz vor der gesundheitsgefährdenden Feinstaubbelastung durch ca. 27 Millionen Fahrzeuge im Jahr
- Verdreifachung der von den Anliegern zu ertragenden Verkehrsbelastung
Im Gegensatz zu PRO Stadtbergen scheinen sich SPD und CSU mit dieser Scheinlösung der Straßenplaner, die keinerlei Schutz vor der Feinstaubbelastung bietet, abzufinden und diese den Bürgern auch noch als großen Durchbruch verkaufen zu wollen!
PRO Stadtbergen hat sich gegen diese Scheinlösung ausgesprochen und fordert für Stadtbergen und Leitershofen gleichwertige Schutzmaßnahmen wie am Münchner Petuelring. Für diese nachträgliche Einhausung an einer Bundesfernstraße wurde dem Bundesverkehrsminister die B17 in Stadtbergen als Pilotprojekt vorgeschlagen.
Schließlich gilt es zu verhindern, daß in Stadtbergen lediglich die alte Fehlplanung durch eine neue ersetzt wird!
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